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Verfassungsschutz allgemein

Die Landtagswahl Baden-Württemberg 2026: Hinweise und Empfehlungen

Am 8. März 2026 findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Solche zentralen politischen Ereignisse stehen besonders im Fokus fremder Mächte und extremistischer Akteure. Vor diesem Hintergrund beobachtet das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV) fortlaufend mögliche Bedrohungsszenarien, um effektiv insbesondere vor Spionage, Einflussnahme und Sabotage durch fremde Staaten zu schützen. Auch die Agitation von Extremisten und extremistischer Gruppierungen im Kontext der Wahl analysiert das LfV. Es steht dazu im Austausch mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz und den übrigen Landesbehörden.

Das LfV hat die Aufgabe, die Kernelemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu schützen, verfassungsfeindliche, geheimdienstliche und sicherheitsgefährdende Bestrebungen zu beobachten und die politisch Verantwortlichen, die zuständigen Stellen sowie die Bürgerinnen und Bürger über Entwicklungen und drohende Gefahren zu unterrichten. Im Bereich der Cybersicherheit bei der Landtagswahl ist das LfV immer dann zuständig, wenn sich Cyberspionage und Cybersabotage fremder Staaten gegen politische Stellen in Baden-Württemberg richten. 

Das LfV sensibilisiert daher sowohl anlassunabhängig als auch bei konkreten Verdachtsmomenten die an Wahlen beteiligten Behörden sowie politische und staatliche Stellen in Baden-Württemberg für die Gefahren im Zusammenhang mit der Landtagswahl. Hierzu werden Lagebilder verschickt, bei Bedarf Warnmeldungen gesteuert oder potenziell betroffene Stellen individuell beraten. Darüber hinaus steht das LfV grundsätzlich als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Umfassendes Informationsangebot 

Das LfV berichtet auch der Öffentlichkeit über unterschiedliche Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit der Wahl:

Auf der Website des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen informieren außerdem das Landesamt für Verfassungsschutz, die Polizei und die Cybersicherheitsagentur zentral zu unterschiedlichen Sicherheitsaspekten im Zusammenhang mit der Bundestagswahl. 

Schutz vor Desinformation und Co.

Zur Durchsetzung ihrer Interessen versuchen fremde Staaten, auf verschiedene Arten Einfluss zu nehmen, zum Beispiel durch Desinformation oder Social Engineering [1] . Mit unterschiedlichen Schutzmaßnahmen und Empfehlungen unterstützt der Verfassungsschutz Baden-Württemberg die Abwehr von unzulässiger ausländischer Einflussnahme. Seit 2025 gibt es außerdem die Taskforce Desinformation. Unter der Federführung des Innenministeriums in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verfassungsschutz vernetzen sich darin Akteure verschiedener Bereiche und arbeiten zur Bekämpfung von Desinformation eng zusammen.

Konkrete Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen finden Sie in folgenden Dokumenten: 

Informationsblatt zu Desinformation (PDF)

Informationsblatt zu Social Engineering (PDF)

Informationsblatt zum Schutz vor Phishing (PDF)

[1] Beim Social Engineering (PDF) versuchen die Angreifer, durch verschiedene psychologische oder soziale Methoden das Vertrauen ihrer Opfer zu erlangen und das Opfer beispielsweise zu einem bestimmten sicherheitskritischen Verhalten zu bewegen. [zurück]