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Willkommen beim Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg

Der Verfassungsschutz versteht sich als eine Art "Frühwarnsystem" der freiheitlichen demokratischen Grundordnung in Deutschland. Seine Aufgabe ist es, verfassungsfeindliche und sicherheitsgefährdende Bestrebungen zu beobachten und die politisch Verantwortlichen, die zuständigen Stellen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes über Entwicklungen und drohende Gefahren zu unterrichten.

Der Bund und die 16 Länder unterhalten jeweils eigene Verfassungsschutzbehörden, wie es dem föderativen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Sie arbeiten eng zusammen. Die größte und mit verschiedenen Zentralfunktionen ausgestattete Behörde ist das Bundesamt für Verfassungsschutz mit Sitz in Köln. Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg hat seinen Sitz in Stuttgart. Es gliedert sich in fünf Abteilungen und hatte im Jahr 2014 insgesamt 337 Mitarbeiter.

Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Überblick über die Arbeit des baden-württembergischen Verfassungsschutzes: In der Rubrik "Über uns" werden die Geschichte des Landesamts, seine Aufgaben und Befugnisse sowie die gesetzlichen Grundlagen seiner Arbeit erläutert. Ebenso kommen hier die Kontrollmechanismen zur Sprache, denen der Verfassungsschutz unterliegt.

Ihre Fragen oder Hinweise nehmen wir gerne telefonisch oder per E-Mail entgegen.

Wir wünschen Ihnen einen informativen Besuch auf unseren Internetseiten!


AKTUELLE MELDUNGEN

LfV veröffentlicht Broschüre „Extremismus erkennen“ für Betreiber von Flüchtlingsunterkünften

Allgemeines     3 | 2016

Das Landesamt für Verfassungsschutz hat im März 2016 die Broschüre „Extremismus erkennen. Handreichung für Betreiber von Flüchtlingsunter- künften“ veröffentlicht. Die Publikation informiert schwerpunktmäßig über die Aktivitäten von Islamisten, aber auch von anderen Extremisten im Umfeld der Unterkünfte. Sie soll der Sensibilisierung von Personen dienen, die mit Flüchtlingen arbeiten.
Zur PDF-Datei

Hinweis: Die Druckfassung der Broschüre ist derzeit vergriffen; eine Neuauflage ist geplant.

„Europäische Aktion“ will im Jahr 2016 durchstarten

Rechtsextremismus     4 | 2016

Die rechtsextremistische „Bewegung“ „Europäische Aktion“ (EA) hat am 27. Januar 2016 auf ihrer Internetseite einen Artikel mit der Überschrift „2016 – Wir sind bereit!“ veröffentlicht. Darin skizziert sie ihre Vorhaben für das Jahr: Sechs „wichtige(…) Projekte“ sollen im Lauf des Jahres umgesetzt werden – als Beitrag für„den Fortbestand der Völker Europas und somit unser aller Sein und Werden“.
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Weiterhin Scientology-Lobbyismus in US-Politik

Scientology-Organisation     4 | 2016

Englischsprachige Zeitungen, beispielsweise die in Washington, D.C. ansässige Internetzeitung „Daily Caller“ oder die renommierte Wirtschaftszeitung „Business Insider“, veröffentlichten im vergangenen Jahr Details über den Lobbyismus, den die „Scientology-Organisation“ (SO) in den USA seit Jahren betreibt. Inwieweit die SO die US-Politik tatsächlich zu ihren Gunsten beeinflussen kann, ist aus der Distanz jedoch schwer zu beurteilen.
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Abu Bakr AL-BAGHDADI: Anführer und „Kalif“ des „Islamischen Staats“

Islamismus     2 | 2016

Über Abu Bakr AL-BAGHDADI gibt es aufgrund der großen Geheimhaltung um seine Per­son kaum verlässliche Informationen. Die Gerüchte, welche über ihn kursieren, sind größtenteils widersprüchlich. Bis zur Veröffentlichung des Videos einer Predigt von AL-BAGHDADI am 5. Juli 2014, eine Woche nach Ausrufung des „Kalifats“ (29. Juni 2014), waren lediglich zwei Fotos von ihm bekannt. Sein Aufstieg vom Imam einer unbedeutenden kleinen Moschee zum „Kalifen“, der die Befehlsgewalt über alle Muslime weltweit beansprucht, konnte unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vonstattengehen.
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Versandaktion der „Unabhängigen Nachrichten“ auch in Baden-Württemberg

Rechtsextremismus     2 | 2016

Die rechtsextremistische Monatszeitschrift „Unabhängige Nachrichten“ (UN) wird vom Verein „Freundeskreise Unabhängige Nachrichten e. V.“ in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) herausgegeben. Sie kann gegen eine Spende bezogen werden, wobei die UN regelmäßig versuchen, den Kreis ihrer Leser durch Versandaktionen zu vergrößern.
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30. Todestag von Scientology-Gründer L. Ron HUBBARD (Teil 2)

Scientology-Organisation     2 | 2016

Machtkampf
In dieser Zeit trat ein junger Scientologe aus dem Umfeld HUBBARDs in Erscheinung, der die Zügel der Macht übernehmen sollte: David MISCAVIGE, der als Zwölfjähriger durch seine Eltern zu Scientology gekommen sein soll und im Umfeld HUBBARDs tätig war. Der Auslöser beziehungsweise die Gelegenheit, um an die Spitze zu gelangen, war für ihn der „Schneewittchen“-Skandal. Zwischen 1980 und 1983 übernahm MISCAVIGE Scientology, wobei ehemalige Scientologen über eine Art Handstreich und einen intriganten Machtkampf berichteten. MISCAVIGE habe mit seinen Gefolgsleuten alte HUBBARD-Getreue mit teils rüden Methoden aus der Verantwortung gedrängt, auch die Familie HUBBARDs sei ausgebootet worden.
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