You are here: Startseite > Arbeitsfelder > Linksextremismus > Terrorismus  > "Bewegung 2. Juni"

"Bewegung 2. Juni"

Die terroristische Vereinigung „Bewegung 2. Juni" gründete sich Anfang der 1970er-Jahre. Sie gab sich ihren Namen im Hinblick auf den Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der bei einer Demonstration am 2. Juni 1967 in Berlin anlässlich des Staatsbesuches des Schahs von Persien von einem Polizeibeamten erschossen worden war.

Vorbildfunktion dieser terroristischen Vereinigung hatte in den Anfangsjahren die RAF. Die Organisationsform ähnelte jedoch eher der einer „Revolutionären Zelle" (RZ) . Die „Bewegung 2. Juni" war in den Folgejahren ihrer Gründung für diverse terroristische Anschläge verantwortlich, so u. a. auch für die gewaltsame Befreiung des Terroristen Till Mayer im Jahre 1975 aus der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit oder auch der Entführung des Berliner CDU-Politikers Peter Lorenz.

Am 2. Juni 1980 erklärte die durch zahlreiche Verhaftungen geschwächte Gruppierung ihre Auflösung. Einige der Aktivisten der „Bewegung 2. Juni" schlossen sich darauf hin anderen terroristischen Gruppierungen, so z. B. der RAF oder den RZ an.