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Rechtsextremistische Parteien

Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland sind rechtsextremistische Parteien in Deutschland kontinuierlich präsent.

1952 sprach das Bundesverfassungsgericht das bisher einzige Verbot einer rechtsextremen Partei aus; es richtete sich gegen die „Sozialistische Reichspartei“ (SRP) als NSDAP-Nachfolgepartei.

1964 gründete sich die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) in Hannover. Sie ist bis heute die bedeutendste und einflussreichste rechtsextreme Partei in Deutschland.

Die 1971 als Verein und 1987 als politische Partei in München gegründete „Deutsche Volksunion“ (DVU) ging 2012 in der NPD auf.

Im Mai 2012 wurde in Hamburg die Partei „DIE RECHTE“ gegründet. 2013 und 2014 war sie mit wechselndem Erfolg mit dem Aufbau bundesweiter Parteistrukturen beschäftigt. Der Landesverband Baden-Württemberg wurde nach Parteiangaben Anfang August 2013 in Karlsruhe gegründet. Eine weitere Neugründung im rechtsextremistischen Parteienspektrum ist „DER DRITTE WEG“, der nach eigenen Angaben im Herbst 2013 entstanden ist. Bislang ist diese Partei jedoch bundes- und landesweit eher schwach verankert.


Das Landesamt für Verfassungsschutz stuft in Baden-Württemberg derzeit drei Parteien als rechtsextremistisch ein: