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Trotzkistische Organisationen

„marx21 – Netzwerk für internationalen Sozialismus“
„marx21“ ging ursprünglich aus der „Sozialistische Arbeitergruppe“ (SAG) hervor. Als späterer „Linksruck“ beschloss die Organisation Anfang September 2007 ihre „Auflösung“. Seither agiert sie als trotzkistisches Netzwerk innerhalb der Partei DIE LINKE. bzw. ihres Studentenverbandes „DIE LINKE.SDS“. Dieses Netzwerk hat sich in der offen extremistischen Strömung „Sozialistische Linke“ (SL) etabliert; es versucht auf Bundes- wie auf Landes- und Kommunalebene durchaus erfolgreich, seine Mitglieder bzw. Unterstützer in politische Positionen zu bringen.


„Sozialistische Alternative“ (SAV)
Anders als „marx21“ ist die etwa 400 Mitglieder zählende „Sozialistische Alternative“ (SAV) als eigenständige Organisation bestehen geblieben. Sie ist aber ebenfalls vorrangig in der Partei „DIE LINKE“ aktiv. Auf ihrer Bundeskonferenz im Februar 2012 rief sie ihre Mitglieder dazu auf, in die Parteiströmung „Antikapitalistische Linke“ (AKL) einzutreten.

Andere trotzkistische Vereinigungen wie der „Revolutionär-Sozialistische Bund“ („RSB/IV. Internationale“), die „Gruppe Arbeitermacht“ (GAM) oder die „internationale sozialistische linke“ (isl) sind zum Teil ebenfalls auf die Partei DIE LINKE. hin orientiert, entfalten jedoch kaum öffentlich wahrnehmbare Aktivitäten.


Informationen über die Aktivitäten trotzkistischer Gruppierungen in Baden-Württemberg finden Sie im aktuellen Verfassungsschutzbericht ab Seite 238.