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NPD | Die NPD als Wahlpartei im Jahr 20156

Das Wahljahr 2016 brachte der NPD nur Misserfolge ein: Bei allen fünf Landtagswahlen schnitt sie schlechter ab als zuvor. Durch ihre Niederlage in Mecklenburg-Vorpommern verlor sie darüber hinaus ihre letzten Mandate in einem Landtag; damit ist sie erstmals seit 2004 in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten.

Dreimal konnte die NPD nicht einmal die Ein-Prozent-Marke überspringen: Am 13. März erreichte sie in Rheinland-Pfalz nur 0,5 % der Stimmen (2011: 1,1 %), am 18. September nur 0,6 % der Zweitstimmen in Berlin (2011: 2,1 %). Ihr schlechtestes Wahlergebnis verbuchte sie am 13. März mit lediglich 0,4 % der Stimmen in Baden-Württemberg (2011: 0,97 %). Selbst der Stimmenanteil von 1,9 % in Sachsen-Anhalt am selben Tag bedeuteten für die NPD ein unbefriedigendes Ergebnis, hatte sie doch in diesem Bundesland noch 2011 den Einzug in den Landtag nur knapp verfehlt (4,6 %). In Mecklenburg-Vorpommern halbierte sie mit 3,0 % ihr Ergebnis von 2011 (6,0 %) und verlor damit ihre Landtagsmandate.