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Informationsdienstleister Verfassungsschutz

Eine Zivilgesellschaft, die sich der Gefahren bewusst ist, die vom Rechtsextremismus ausgehen, ist der beste Demokratieschutz. Fundierte und aktuelle Kenntnisse der – sich ständig ändernden – rechtsextremistischen Strukturen, Aktions- und Agitationsformen, szenetypischen Erkennungszeichen, Symbole und Codes, Propagandathemen, Anwerbeversuche und Radikalisierungsverläufe sind hierbei das A und O.

Das Landesamt für Verfassungsschutz stellt seine umfassenden Erkenntnisse zu regionalen und überregionalen rechtsextremistischen Bestrebungen zur Verfügung. Dies ermöglicht einen tiefgehenden Einblick in die rechtsextremistische Szene im Land und schafft eine solide Wissens- und Handlungsgrundlage für Landesregierung, Parlament, Behörden, Kommunen, Bürger, Presse, Projektträger, Beratungseinrichtungen sowie für andere zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Organisationen.

Staatliche und zivilgesellschaftliche Stellen im Land profitieren von einem vielfältigen Informations- und Beratungsangebot, welches das Landesamt für Verfassungsschutz in Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags unterbreitet. Das Maßnahmenpaket des LfV umfasst

  • Vorträge zu allen Themen des Rechtsextremismus in Bildungseinrichtungen, bei Parteien, Vereinen, Kirchen, Stiftungen, kommunalen Dachverbänden etc.,
  • Mitwirkung in der Aus- und Fortbildung von Lehrern, Polizeibeamten, Staatsanwälten, Justizvollzugsbediensteten, Mitarbeitern sozialer und karitativer Einrichtungen,
  • Durchführung von zielgruppenspezifischen Multiplikatorenschulungen (z. B. für Schulleiter, Musikpädagogen, Gewaltpräventionsbeauftragte),
  • fachliche Unterstützung von Präventionsprojekten,
  • Beratung und Unterstützung kommunaler Entscheidungsträger bei der Bewertung örtlicher und regionaler rechtsextremistischer Aktivitäten, z. B. beim Versuch von Rechtsextremisten, Immobilien zum Schein oder tatsächlich für rechtsextremistische Zwecke zu erwerben und zu nutzen (hierzu gibt es eine Handreichung für Kommunen und Bürger)
  • Mitwirkung von Referenten bei Diskussionsveranstaltungen, Durchführung von Fachtagungen und Symposien,
  • Begleitung von Ausstellungen (z. B. Ausstellung „Die braune Falle“ des Bundesamts für Verfassungsschutz im Herbst 2014 in Göppingen) und Mitwirkung bei Messen,
  • Mitwirkung in Netzwerken, Bündnissen und Kooperationen gegen Rechtsextremismus (z. B. Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg [LAGO], „Albbündnis für Menschenrechte, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, Zusammenarbeit mit der Landespolizei bei der kommunalen Kriminalprävention),
  • Veröffentlichung von Informationsschriften und themenspezifischen Materialien, auch im Internet (z. B. Verfassungsschutzbericht, Broschüren und Handreichungen), teilweise auch in Kooperation mit dem Bundesamt und anderen Landesbehörden für Verfassungsschutz,
  • Veröffentlichung von Fachbeiträgen in Schriftenreihen, z. B. „Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung“ oder „Jahrbuch Extremismus & Demokratie“,
  • fachliche Unterstützung bei der Erstellung von Schulungs- und Unterrichtsmaterialien sowie E-Learning-Modulen,
  • fachliche Begleitung und Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten und wissenschaftlichen Publikationen von Hochschulen, Kooperation mit Forschungseinrichtungen bei der Erstellung von empirischen Studien im Bereich Rechtsextremismus.

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesamts für Verfassungsschutz erreichen Sie per E-Mail unter info@lfvbw.bwl.de oder telefonisch unter den Nummern 0711/95 44-293 und -427.