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  1. Verbale Gewaltbereitschaft der islamistischen Szene nimmt zu

    Islamismus
        11 | 2016

    Auf deutschsprachigen Social-Network-Plattformen häufen sich in den letzten Wochen verbale Auseinandersetzungen innerhalb der salafistisch bzw. jihadistisch orientierten Online-Szenen. Massive verbale Drohungen gegenüber vermeintlichen Abweichlern sowie zwischen Sympathisanten und Gegnern des „Islamischen Staates“ (IS) sind dabei an der Tagesordnung – Symptome einer mittlerweile offen zutage tretenden tiefen Krise des gesamten islamistischen Spektrums. Inzwischen wird nicht mehr vor konkreten Todesdrohungen gegenüber einzelnen Personen zurückgeschreckt. Mäßigende Verlautbarungen werden dagegen kaum mehr publiziert.

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  2. Tatbekennungen der IS-Medienstelle AMAQ nach Terroranschlägen

    Islamismus     11 | 2016

    Die Medienstelle AMAQ ist inzwischen ein fester Baustein in der Propaganda-Architektur der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Ihre Positionierung als vermeintlich unabhängige Instanz im Nachrichtenbereich, die Anschläge mittelbar für den IS reklamiert, hat sich seit Mitte 2015 über mehrere Monate herausgebildet; inzwischen ist sie für die Organisation ein fester Faktor der Selbstdarstellung nach einem vermeintlichen oder tatsächlichen Anschlag. In offiziellen Verlautbarungen und Videos bestätigt der IS dementsprechend nie die Existenz von AMAQ als eigene „Nachrichtenagentur“.

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  3. Das Konzept der tugendhaften Frau in der Sichtweise der IGMG

    Islamismus     11 | 2016

    Die „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e. V.“ (IGMG) versteht die religiöse Erziehung und Bildung ihrer Mitglieder als Schwerpunkt ihrer Tätigkeit. Für eine solche Institution ist die aktive Einbindung der Frauen in ihre Organisationsstrukturen unverzichtbar. Das von der IGMG vertretene Frauenbild trägt modernen Vorstellungen von gesellschaftlicher Partizipation insofern Rechnung, als Frauen im Rahmen der Organisationsstrukturen Tätigkeiten als Hodja, Predigerin oder Pädagogin zugestanden werden; darüber hinaus werden junge Frauen auch zu beruflicher Qualifikation ermutigt. Beim äußeren Erscheinungsbild der Frauen propagiert die IGMG das Ideal der islamkonformen Verhüllung. Daran zeigt sich, dass sie einem Konzept von Moral und Tugendhaftigkeit folgt, das hinsichtlich Bekleidung und Verhalten auf die Wahrung der Geschlechtertrennung abzielt. Verbreitung und Akzeptanz dieses Konzepts fördert die IGMG auch in den Ortsvereinen in Baden-Württemberg mit verschiedenen Maßnahmen. 

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  4. Gedenken an getöteten PKK-Kämpfer aus Stuttgart

    Ausländerextremismus     11 | 2016

    Im September 2016 fanden in Stuttgart zwei größere Gedenkveranstaltungen für im Kampf getötete Mitglieder der „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) statt. Insgesamt nahmen daran ca. 1.000 Personen teil. Einer der jüngst getöteten jungen Männer stammte aus Stuttgart, wo er aktiv in die PKK-Jugendszene eingebunden war.

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  5. Die „Wortergreifungsstrategie“ – weiterhin aktuell im baden-württembergischen Rechtsextremismus

    Rechtsextremismus     11 | 2016

    Am 1. Mai 2016 meldete die „NPD Weinheim/Bergstraße“ auf ihrem Facebook-Profil, dass die „Laudenbacher NPD zu Besuch bei der SPD“ gewesen sei. Demnach habe eine „Gruppe“ NPD-Vertreter, darunter offenbar der Kreisvorsitzende Rhein-Neckar, ein Grillfest der SPD besucht, um „deren Toleranz zu testen“ [Internetauswertung vom 28. September 2016]. Dieser provokative Vorfall – wie auch immer er sich im Einzelnen tatsächlich zugetragen haben mag – belegt einmal mehr, dass die „Wortergreifungsstrategie“ im deutschen und baden-württembergischen Rechtsextremismus nach wie vor aktuell ist. 

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  6. Urlaub „in Mecklenburg und Pommern“ – durch die rechtsextremistische Brille betrachtet

    Rechtsextremismus     11 | 2016

    Wenn Rechtsextremisten verreisen, ist die Gesinnung mit im Reisegepäck und die Reiseerlebnisse werden so gedeutet, dass das rechtsextremistische Weltbild Bestätigung findet. Dies zeigt ein Aufsatz vom September 2016 auf der Internetseite der rechtsextremistischen „Europäischen Aktion“ (EA): Hier schildert ein junger EA-Aktivist aus dem Bodenseeraumseine Eindrücke aus einem zweiwöchigen Urlaub „in Mecklenburg und Pommern“

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  7. 20 Jahre Beobachtung von Scientology

    Scientology-Organisation     11 | 2016

    Seit 1996 beobachten die deutschen Verfassungsschutzbehörden die „Scientology-Organisation“ (SO) – Anlass genug für eine Rückschau, eine Bestandsaufnahme und eine Betrachtung langfristiger Entwicklungen. Die SO hat mit gewachsenen Problemen zu kämpfen. 20 Jahre Beobachtung haben bestätigt, dass zu Recht vor Scientology gewarnt wird. 

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